Am 17. Februar 2007 in Essen-Vogelheim, Daniel-Eckhardt-Str. 16, findet ab 12 Uhr das Finale des Musikwettbewerbs „Polnische Töne" statt. Gegen 19 Uhr tritt die polnische Gruppe KINDLA auf und anschließend geht es weiter mit einer Tanzparty. Der Eintritt ist frei, die Organisatoren, der Dachverband Polnischer Kongress e.V. und das polnischsprachige Webradio Atut holen ein Stück polnischer Musikszene nach Essen und zeigen, was sich so bei den Nachbarn musikalisch tut.
Beim Musikwettbewerb sorgt für ein entsprechendes Niveau eine prominent besetzte Jury: unter anderem mit einem der bekanntesten und erfolgreichsten Musiker und Komponisten Polens, Romuald Lipko. Zusammen mit einem weiteren Jurymitglied ZdzisÅaw Janiak gehören Sie zu den Begründern der legendären polnischen Gruppe „Budka Suflera". Während Lipko noch aktiv in der polnischen Musikszene mitmischt, hat sich sein früherer Bandkollege aus dem Musikgeschäft zurückgezogen und lebt heute - fern der polnischen Publicity - in Düsseldorf. ZdzisÅaw Janiak ist auch derjenige, der sich für diesen Wettbewerb sofort begeisterte und Radio Atut, die „starke Seite der polnischen Musik", engagiert unterstützt.
Auch das Publikum hat bei dem Wettbewerb ein Wörtchen mitzureden und entscheidet, wer den Publikumspreis erhält. Dabei rechnen die Organisatoren nicht nur mit der in Essen und Ruhrgebiet sehr zahlreichen polnischen Community.
Polnische Musikszene ist hierzulande so gut wie unbekannt, anders verhält es sich mit deutscher Musik in Polen - so sind beispielsweise die „Toten Hosen" immer wieder in den polnischen Medien zu hören. „Wie ist es möglich, das polnische Bands in England und den USA viel populärer sind als hier?", fragt sich der Projektverantwortlicher, Gregor Przytulski. Der Gründer von Radio Atut möchte nun gerne mit diesem Festival etwas dagegen unternehmen. Das tut dann auch gegen 19 Uhr die polnische Musikgruppe KINDLA. In Polen schafft sie mit ihren Rockballaden immer wieder in die polnischen Charts. Danach geht es mit Dance Musik weiter - Karneval auf polnisch!
Und selbstverständlich gibt es für den kleinen und großen Hunger oder Durst zwischendurch Spezialitäten aus der polnischen Küche und polnisches Bier.
Die Organisatoren laden also alle, die wissen wollen, was da hinter der Oder eigentlich gespielt wird, herzlich ein. Die Veranstaltung wurde durch Förderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglicht.