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Erinnerungen an das Ghetto
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Mehr als 200.000 Menschen lebten einst im jüdischen Getto von Lodz, nur etwa 5.000 von ihnen überlebten den Holocaust. Die letzten Transporte nach Auschwitz fanden im August 1944 statt. Den 60. Jahrestag dieses Ereignisses nimmt man zum Anlass für eine Reihe von Gedenkveranstaltungen in der zweitgrößten polnischen Stadt. Schon Anfang 1940 mussten alle jüdischen Bewohner von Lodz auf Anordnung der Nationalsozialisten in ein Getto im Bereich der Altstadt und des Stadtviertels Baluty ziehen. Rund 164.000 Menschen lebten dort auf engstem Raum. Durch Zugänge aus Deutschland erhöhte sich später die Zahl der Bewohner noch. Anfang 1942 begannen die Deportationen in die Vernichtungslager. Die letzten 65.000 Bewohner wurden im August 1944 nach Auschwitz transportiert. Übrig blieben nur einige Hundert Juden als Aufräumkommando. Sie wurden Anfang 1945 von der Roten Armee befreit.


Bereits im Herbst letzten Jahres begann eine Reihe von Veranstaltungen, mit der an die Auflösung des Gettos und die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung erinnert wird. Unter anderem wurde ein neues Zentrum für Kultur und Geschichte der Juden in Lodz in der Pomorskastraße 18 eröffnet. Studenten der Lodzer Universität sammeln Zeitzeugenberichte von Überlebenden des Gettos und nichtjüdischen Bewohnern der Stadt.

Ab dem 19. August präsentiert das Historische Museum Lodz die Ausstellung „Auf der Grenze zwischen Tod und Hoffnung„ , die aus einer Bildergalerie des Malers David Malka sowie Dokumentationen aus dem Jüdischen Museum in Frankfurt am Main bestehen wird. Die Hauptveranstaltung mit mehreren Konzerten jüdischer und nichtjüdischer Chöre und Musikgruppen ist für den 27. August vorgesehen. Am 28. August finden den ganzen Tag über Gebete in der Synagoge in der Rewolucjastraße sowie in der Jüdischen Gemeinde in der Pomorskastraße statt. Parallel dazu läuft eine spezielle Führung durch das Ghetto der Roma und Sinti.

Zur Erinnerung an den letzten Transport am 29. August vor 60 Jahren ist ein Gedenkmarsch zum Bahnhof Radegast/Marysin geplant, von dem die Transporte nach Auschwitz abfuhren. Anschließend ist ein Treffen mit Zeitzeugen vorgesehen, die nun in Israel leben. Der polnische Staatspräsident Aleksander Kwasniewski und das Staatsoberhaupt Israels, Mosze Kacawa, werden bei diesen Veranstaltungen zu Gast sein. Am 30. August besuchen jüdische Emigranten, die 1968 durch das damalige kommunistische Regime zur Flucht gezwungen wurden, die Stadt.

In Lodz gab es vor dem Zweiten Weltkrieg die zweitgrößte Jüdische Gemeinde Polens. Juden stellten zu Beginn des Zweiten Weltkriegs rund ein Drittel der Bevölkerung. Alle prachtvollen Synagogen wurden schon 1939 von den Nazis zerstört. Lediglich die kleine, versteckt in einem Hinterhof gelegene Synagoge in der Rewolucjastraße 28 (damals Poludniowastraße) überdauerte den Krieg. Sie wurde durch einen Brand 1987 zerstört, kurze Zeit später aber mit Hilfe der amerikanischen Lauder-Stiftung wieder aufgebaut und dient heute der kleinen Jüdischen Gemeinde als Gotteshaus.

Die wertvollsten Erinnerungen an die Jüdische Geschichte von Lodz sind auf dem Jüdischen Friedhof an der Bracka-Straße zu finden. Er gilt mit einer Fläche von 41 Hektar als größter Jüdischer Friedhof Europas. Unter den rund 160.000 Grabstätten befinden sich auch die pompös gestalteten Ruhestätten der Poznanskis, Silbersteins und anderer Lodzer Fabrikantenfamilien. Deren Paläste und Fabriken im Stadtzentrum erinnern ebenfalls noch heute an die ehemals bedeutende Jüdische Gemeinde der Stadt.

Touristeninformation in der Al. Kosciuski 88, Tel./Fax 00 48-42-638 59 55. Informationen und aktuelles Kulturprogramm im Internet: www.uml.lodz.pl

Sonntag, 08 April 2007

 
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