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Praga – ein ganz besonderes Erlebnis in Warschau
Polen Urlaub

Zehn Minuten von der Warschauer Altstadt entfernt liegt auf der rechten Weichselseite das Herz des alten kaufmännischen Stadtviertels, das alte Praga. Immer noch für eine gefährliche Gegend gehalten, in der nur die Insider nach Sonnenuntergang alleine spazieren können, wirkt es auf das künstlerische Milieu wie ein Magnet. Die Häuser zum Teil renoviert, zum Teil wegen Einsturzgefahr geräumt, ist „Praga trotzdem das einzige Erbe der ehemaligen, authentischen Hauptstadt", erzählt ein Kenner. Der Charme der Häuser aus der Zeit der Jahrhundertwende, die den 2. Weltkrieg überlebt haben, wird jetzt gerade wieder entdeckt.


Die Einheimischen scheinen hier in einem anderen Tempo zu leben. Frauen sehen mit leeren Blicken stundenlang auf die dreckigen Höfe hinaus, Männer sitzen auf schäbigen Bänken und trinken Bier. Der Straßenhandel blüht. Gepflegte Kapellen mit Kerzen und künstlichen Blumen sind am Tor zu fast jedem Hof zu finden. Viele Ladenschilder wie die von Schneidern, Schlossern oder Schustern weisen auf den kaufmännischen Charakter dieser Gegend hin. „Praga ist eine kleine Welt für sich, in der die Leute leben und arbeiten. Nur hier finden sie noch den Flair des alten Warschau", erzählt ein Händler auf dem Marktplatz Bazar Rózyckiego, der in der „Aleja Slubów" („Hochzeitsallee") schneeweiße Kleider verkauft.

Dieser Markt galt früher als letzte Bastion des Kapitalismus in Osteuropa. Hier konnte man Luxuswaren aus dem Ausland kaufen und die für dieses Stadtviertel so typischen warmen Knödel oder Kutteln essen. Vom damaligen Charakter haben sich eigentlich nur noch die Knödel erhalten, weil man auf dem Basar schon überall den Verfall spürt. Grund ist die Konkurrenz des riesigen Marktes im Stadion Dziesieciolecia, auf dem vor allem asiatische Händler ihre Waren verkaufen.

Richtung Norden geht es zu der bekannten Zebkowska-Straße, die sich einmal in eine „zweite Altstadt" verwandeln soll. Steinpflaster auf der Straße, eine Galerie mit Antiquitäten, eine Metzgerei und ein Hauch der alternativen Welt im Café „Lysy Pingwin" (Glatzköpfiger Pinguin), in dem man Fassbier der Marke Staropramen aus dem tschechischen Prag (auf polnisch auch „Praga") und arabischen Haloumi-Käse essen kann. Ein Stück weiter lädt eine violette Leuchtröhre ins Restaurant Szemrana zu „meduza i lorneta" (deutsch: Meduse und Fernglas, also Schweinesülze mit zwei kleinen Wodkas) ein. Wo sich die Zebkowska mit der Markowska-Straße überschneidet, steht die Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Wodkafabrik „Koneser". Katarzyna Zebrowska und Magdalena Przezdziak haben den Reiz der 4 Meter 50 hohen Räume entdeckt und dort die Verkaufsgalerie „Luksfera" gegründet.

Im Herzen von Szmulki, dem am meisten vernachlässigten Viertel im alten Praga findet man eine kulturelle Enklave, die es in Warschau in dieser Form noch nie gab. Eine hundert Jahre alte Fabrik („Fabryka Trzciny"), die der Komponist, Musik- und Fernsehproduzent Wojciech Trzcinski entdeckt und für Theateraufführungen, Ausstellungen, Filme, Modeschauen, Schulungen und Konferenzen umgebaut hat. Obwohl der Komplex nach zweijährigen Bauarbeiten erst seit September 2003 geöffnet ist, sind dort schon Veranstaltungen wie das Zukunftsforum der Konrad Adenauer Stiftung, das 8. Festival der Jazz-Gitaristen, Konzerte der Popstars Maryla Rodowicz und Kayah organisiert worden.

Zur Kultstätte ist bereits auch die Straße Inzynierska 3 geworden, wo das ehemalige Möbellager von Wróblewski, eine längst vergessene Institution, Künstler aus ganz Polen anzieht. In ihren Kunstwerkstätten, Foto- und Filmstudios, verbinden sie die Ausstrahlung des riesengroßen Ziegelbauwerks mit modernen Designermotiven. Unter anderem gibt es hier die „Nizio Design Gallery" von Miroslaw Nizio oder „Pracownia 3" (Atelier Nr.3). Im Fenster eines Lokals am Eingang in den Hof steht ein Mannequin, das statt Kleider zu nähen Kaffee serviert.

Das kulturelle Bild dieses Stadtviertels ergänzt noch das Off-Theater „Academia" von Roman Wozniak. Er organisiert Ausstellungen und Performances, bei denen sich Erzählungen mit Musik, Bewegung und Tanz verbinden. Sein Projekt „Nachbarn für Nachbarn" unternimmt in diesem Jahr schon zum dritten Mal den Versuch, in das private und öffentliche Leben des schwierigen und vernachlässigten Stadtviertels einzudringen. Künstler aus Polen, Deutschland und Frankreich werden unter dem Motto „Zwei Dreiecke, etwas Bermuda und etwas Weimar" auftreten.

Stara Praga erlebt jetzt dank jenen, die seine Schönheit und sein künstlerisches Potenzial erneut entdeckt haben, eine Wiedergeburt. Der Bürgermeister von Praga Pólnoc, Robert Sosnowski will durch die Unterstützung von künstlerischen Aktivitäten, den Ausbau von Schulen und Sportzentren und Sanierungsarbeiten eine sichere und attraktive Gegend schaffen. In Bezug auf die Sicherheit stehe Praga auf dem 6. von 18 Plätzen, sagt der Bürgermeister. Er hat noch weiter gehende Pläne: „In naher Zukunft wollen wir eine Seilbahn zwischen dem Königschloss auf der anderen Weichselseite und unserem Park Praski eröffnen, die einen besseren Zugang zum einzigen Warschauer Zoo und dem geplanten Konzertsaal bieten wird." In dem zu Unrecht vergessenen Viertel beginnt das Leben wieder zu pulsieren, so wie schon einmal nach 1945. Sein enormes Potenzial wird jetzt langsam entdeckt.

Quelle: pva

Sonntag, 08 April 2007

 
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