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| Mit dem EU-Beitritt 2004 haben die neuen Mitgliedsstaaten dem Ziel zugestimmt, den Euro einzuführen. So auch Polen. Die Vorteile sind klar, es gibt jedoch auch Bedenken – auf beiden Seiten der Währungsgrenze.
Polen erfüllt bereits drei der vier Konvergenzkriterien, die für den Beitritt in die Eurozone notwendig sind. Die Inflationsrate und der Zinssatz liegen unter der Höchstgrenze. Die Staatsverschuldung überschreitet ebenfalls nicht die zulässige Grenze. Lediglich das Haushaltsdefizit ist immer noch zu hoch. Marek Zuber, der Wirtschaftsberater des polnischen Ministerpräsidenten, weiß, wie dieses Problem zu lösen ist: "Polen muss dringend Finanzreformen durchführen. Die wichtigste und größte Herausforderung für uns ist eine Reform der Sozialabgaben. Sie sind einfach zu hoch. Aber der Widerstand der zwei kleinen Regierungsparteien, der "Familienliga" und der "Samoobrona", ist zu groß. Sie sind strikt gegen Kürzungen der Sozialabgaben." weiterlesen
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